News

Geschichten

Montag, 27.07.2020

News Übungen

Das ist eine meiner schmunzelfähigen Lieblingsgeschichten:

Mittagessen mit Gott

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte.
Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Flaschen Limonade und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise. Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Limo herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau. Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Limo an. Und sie nahm die Limo und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig. Die Beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Limonade – aber sprachen kein Wort. Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritte hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie. Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln. Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?" Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!" Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah. Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."

(Julie A. Manhan)

Hab einen schönen Tag.

Herzliche Grüße,
Claudia

Zitate

Mittwoch, 22.07.2020

Heute ein Zitat, welches sich um die Macht unserer Gedanken dreht.

Gedanken sind nur Konstrukte, heißt es. Sie sind Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Damit entscheiden wir, ob wir uns angegriffen fühlen (wollen) oder ob wir jemanden abwerten (wollen).
Was wäre, wenn wir einfach mal lauschen, was wir uns so den lieben langen Tag (aus)denken?

„Alles was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir gedacht haben.
Es beruht auf unseren Gedanken.
Es besteht aus unseren Gedanken.
Wenn jemand mit einem reinen Gedanken spricht oder handelt,folgt ihm das Glück wie ein Schatten, der nie weicht.“
(Aus dem Dhammapada)

Hab eine schöne Zeit,

Herzliche Grüße,
Claudia

News Zitate

Sicherheit

Donnerstag, 12.07.2020

News Übungen

Manchmal ist es so, dass uns unsere Gefühle entführen. Sie überschwemmen uns gerade zu. Wir schalten den Kopf ein und beruhigen uns: "ach komm, du hast es doch gut! Stell dich mal nicht so an..", nur, dass es sich dennoch anders anfühlt.

Ich denke, unsere Schatten haben das Recht, dass wir hinschauen, ihnen zuhören, sie kennen lernen. Allerdings nicht zu jeder Zeit. Es macht oft Sinn, dabei Begleitung zu haben. Jemand, der stabilisierend wirkt, dem die Schatten nichts anhaben können. Dann kann es eine sehr spannende und erhellende Erfahrung sein, sich selbst - eben auch mit den ungeliebten Anteilen kennen zu lernen. Im besten Fall können wir sie integrieren und damit vollständiger und authentischer werden. Auf jeden Fall kann beruhigende Klarheit entstehen.

"Ok", wirst du sagen. "Und, was ist, wenn gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist?" Dann sing ein Lied! Ohne Quatsch: vielleicht hast du gerade ein Lieblingslied, eine kleine hübsche Strophe, die du mitsingen oder summen kannst. Schöne Kinderlieder eignen sich oder ein fröhliches Lied aus deiner Erfahrungswelt, dass für dich positiv belegt ist. Natürlich kannst du dir auch ein Lied texten..

Tipp: lass es kurz und fröhlich sein, kein Party-Song, der überfordert das eh schon angespannte Nervensystem. Auch nicht zu traurig, melancholisch und sinnlich: ja, wenn es dich beruhigt. Nein, wenn es dich runterzieht.

Ach und: es geht nicht darum, einen Plattenvertrag zu bekommen! Es geht darum, dein Nervensystem in eine angenehme Schwingung einzustimmen, deine Gedanken auf etwas angenehmes zu fokussieren. Ganz nebenbei belüften wir die Lunge beim Singen tief und umfassend. Und mehr Sauerstoff im Körper bringt mehr Sauerstoff in den Kopf - auch das ist entspannend für das angespannte Nervensystem.

Wenn du magst - probiere es aus. Ich bin gespannt, was du sagst.

Herzliche Grüße,
Claudia

Orientierung

Mittwoch, 30.06.2020

Und heute habe ich für dich die schnellste Entspannungsübung, die ich kenne:

Nimm bitte bewusst den Boden unter deinen Füßen wahr und spüre den Kontakt, ganz gleich ob du stehst oder sitzt.
Und nun schau dich langsam und bewusst im Raum um.

  • Bitte nenne drei Dinge, die du gerade siehst. Einfach so, es kommt nicht darauf an, welche. Bewege gerne deinen Körper dazu.
  • Bitte nenne drei Dinge, die du gerade hörst. Und lausche: auch Stille oder den eigenen Atem kann man hören.
  • Bitte nenne drei Dinge, die du gerade körperlich wahrnimmst. Das kann das rechte Bein sein, dass über das linke geschlagen ist oder die Armbanduhr am Handgelenk. Bitte interpretiere nicht: ich bin traurig oder die Uhr ziept. Nimm nur die Uhr wahr und die Enge in der Brust, solltest du sie spüren.
  • Und nun sage dir: hier ist im Moment alles in Ordnung!

Wenn es für dich passt, gerne laut.

Lass dir ein wenig Zeit und spüre nach.

Je öfter du sie machst, umso größer ist der Effekt.

Auch super einzusetzen bei schwierigen Gesprächen oder gar Konflikten…

Herzliche Grüße,
Claudia

News Training

Übungen

Donnerstag, 11.06.2020

News Übungen

Heute mal eine kleine Achtsamkeitsübung:

Sei doch mal einen Tag lang neugierig auf dich:
In welchen Situationen fühlst du dich mit dir verbunden?
Oder: wann geht es dir gut mit dir?
Oder: wann bist zu zufrieden?
Vor allem: woran merkst du es?

Und ich meine nicht: wann bist du MEGA-glücklich, sondern einfach nur mit dir selbst im Einklang. So etwas wie: "yepp, ist ok gerade".

Und wenn du es hast - schreib es auf!! Dann fällt es beim nächsten Mal leichter, sich zu erinnern, falls du es mal suchen solltest.

Ich wünsche dir heute viele Aha`s,

Herzliche Grüße,
Claudia

Virginia Satir

Dienstag, 09.06.2020

Ich finde Virginia Satir sehr beeindruckend und ihre Gedanken, ihrem Mut und ihre Tatenkraft bewundere ich zutiefst. Wenn ich mich mit ihren Ideen beschäftige, fällt mir auf, wie unfrei ich mich oft bewege, wie stark Muster, Erziehung und Erfahrung doch die eigene Beweglichkeit einengen und prägen.

Welches sind einfache 3 kleine Schritte, die ich von nun an jeden Tag machen möchte, um "freier" zu sein?

Welches sind deine?

Virginia Satir definierte im Rahmen der von ihr entwickelten Familientherapie die sogenannten "5 Freiheiten" (Jürgen & Salm, 1994) um eine authentische Kommunikation zu ermöglichen:

1. Die Freiheit, zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstelle von dem, was sein sollte, sein könnte, gewesen ist oder sein wird.
2. Die Freiheit, das zu sagen, was man fühlt und denkt, anstelle von dem, was man sollte.
3. Die Freiheit, das zu fühlen, was man empfindet, anstelle von dem, was man sollte.
4. Die Freiheit, danach zu fragen, was man möchte, anstatt immer auf Erlaubnis zu warten.
5. Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, statt Sicherheit zu wählen und "keine Wellen zu schlagen".

Mach was draus.

Herzliche Grüße,
Claudia

News Training

Geschichten

Montag, 08.06.2020

News Training

Vor einiger Zeit habe ich diesen Text gefunden, die Quelle ist mir unbekannt. Ob er nun wahrheitsgetreu ist oder nicht – wie wäre es, so mit jemanden umzugehen, der augenscheinlich gegen die Gemeinschaft gehandelt hat:

- Wenn er seinen Platz erkennen kann und auch seinen Wert für die jeweiligen Beziehungen.
- Wenn deutlich wird, dass sein Handeln unpassend war, seine Person aber weiterhin gemocht und wertgeschätzt wird.
- Wenn somit wenig Raum für (Selbst-)Zweifel eröffnet, dafür viel Raum für Entwicklung von Handlungsoptionen, Kompetenzen, Verantwortung, Gefühlsmanagement u.v.m. gestaltet wird?

Ich werde dieses Prinzip in meinen kleinen Mikrokosmos mit aufnehmen. Ich kann mir vorstellen, dass dies sehr bereichernd sein wird…

Verzeihen

Wenn ein Stammesmitglied der Babemba in Südafrika ungerecht gewesen ist oder unverantwortlich gehandelt hat, wird er in die Dorfmitte gebracht, aber nicht daran gehindert wegzulaufen. Alle im Dorf hören auf zu arbeiten und versammeln sich um den „Angeklagten“. Dann erinnert jedes Stammesmitglied, ganz gleich welchen Alters, die Person in der Mitte daran, was sie in ihrem Leben Gutes getan hat. Alles, an das man sich in Bezug auf diesen Menschen erinnern kann, wird in allen Einzelheiten dargelegt. Alle seine positiven Eigenschaften, seine guten Taten. Seine Stärken und seine Güte werden dem „Angeklagten“ in Erinnerung gerufen. Alle, die den Kreis um ihn herum bilden, schildern dies sehr ausführlich. Die einzelnen Geschichten über diese Person werden mit absoluter Ehrlichkeit und großer Liebe erzählt. Es ist niemanden erlaubt, das Geschehene zu übertreiben und alle wissen, dass sie nichts erfinden dürfen. Niemand ist bei dem, was er sagt, unehrlich und sarkastisch. Die Zeremonie wird so lange fortgeführt, bis jeder im Dorf mitgeteilt hat, wie sehr er diese Person als Mitglied der Gemeinschaft schätzt und respektiert. Der ganze Vorgang kann mehrere Tage dauern. Am Ende wird der Kreis geöffnet und nachdem der Betreffende wieder in den Stamm aufgenommen worden ist, findet ein fröhliches Fest statt. (Quelle unbekannt)

Hab einen schönen Tag,

herzliche Grüße,
Claudia

Sicherheit

Freitag, 05.06.2020

Ich merke, dass ich mich sicher fühle, wenn ich weiß, wo ich bin und mit wem ich mich umgebe. Selbst, wenn die Situation gerade nicht so prima ist, gibt mir mein Hinschauen, meine (veränderbare) Sicht auf die Dinge das Gefühl von Sicherheit.

Und manchmal suche ich verzweifelt nach diesem Gefühl und kann es nicht finden. Je mehr ich suche, desto mehr scheint es mir zu entgleiten. Auch hier hilft es mir, innezuhalten, mich zu orientieren. Was ist denn wirklich? Was lässt mich so verunsichert sein? Wo suche ich denn mein verloren-geglaubtes Gefühl? Vielleicht auch: was oder wer könnte mir gerade helfen? Sicherheit ist für mich ein Ausdruck der Balance zwischen Bewegung und Haltung: im Innen und im Außen.

Lust auf eine kleine Trainingseinheit?

Dann suche dir doch mal einen Ort, an dem du einen guten Überblick hast.

Spüre deine Füße, wie stabil stehst du?

Magst du etwas verändern, vielleicht an deiner Körperhaltung - 1cm mehr vor oder zurück?

Schau dich um. Was siehst du? Bitte lasse dir ein wenig Zeit, dich zu orientieren.

Und nun stelle dich doch bitte auf einen Stuhl, eine Bank, einen Holzbalken oder was hier gerade so rumsteht.

Bitte achte wieder zuerst auf deinen Stand.

Und dann schau dich um.

Schau dir an, dass die Welt anders aussieht, nur weil du deine Perspektive, deinen Blickwinkel gewechselt hast.

Wenn du sehr sicher stehst, kanns du nun auch noch einen Fuß anheben.

Lass dir Zeit, achte auf deine Atmung und deine Gedanken.

Und nun komm langsam wieder auf den Boden zurück und spüre nach, wie es sich nun so anfühlt in deinem Körper. Erinnere dich: wir suchen nach dem Gefühl der Sicherheit.

Mach dir einen schönen Tag!

Herzliche Grüße,
Claudia

News Training

Orientierung

Dienstag, 02.06.2020

News Training

Orientierung ist enorm wichtig für mich, zu wissen, wo ich gerade bin, ohne zu vergessen wo ich her komme und im besten Fall habe ich eine Idee, wo ich hingehen will. Wenn ich auf diesem Weg innehalte und mich umschaue, kann ich neue Wege gehen - oder den alten beibehalten. Jetzt kann ich es entscheiden. Also erst, wenn ich hinschaue.

Orientierung heißt für mich auch, zu wissen wo mein Autoschlüssel ist oder meine Armbanduhr, wenn ich sie ablege.

Viele Dinge haben ihren Platz, nicht alle, nun immerhin die meisten. Die, die ihn offensichtlich nicht haben, haben ihn wohl innerhalb meiner Strukturen - also Kaffeetassen z.B. die sich vorwiegend an meinen Aufenthaltsplätzen tummeln oder mein Handy, welches regelmäßig in meiner aktuellen Jackentasche wohnt.

Orientierung bedeutet für mich auch, mir die Menschen anzuschauen, mit denen ich mich umgebe.

Bin ich gerne in ihrer Begleitung? Welcher Art ist unser Kontakt oder ist es gar eine Begegnung? Nähren und fördern sie mich auf meinem Weg? Oder fühle ich mich verpflichtet? Wie geht es mir nach dem Treffen: aufgeladen, energiereich und inspiriert? Vielleicht ruhig in mir und wohlig? Oder bin ich müde, ausgelaugt, belastet oder gar wütend?

Auch hier macht es Sinn, hinzuschauen. Manchmal hat sich eine Verbindung verloren in der Vergangenheit - wenn sie mir fehlt, kann ich sie erneut suchen. Manchmal hat sich eine Verbindung verändert und ich kann Einfluss nehmen, wenn ich es will.

Es gibt so viele Möglichkeiten, aktiv zu sein und meine Zeit zu gestalten - wenn ich nur hinschaue und mich orientiere.

Vielleicht geht es dir ja ähnlich?

Eine kleine Trainingseinheit in Sachen Orientierung, wenn du magst:

Nimm bitte bewusst den Boden unter deinen Füßen wahr und spüre den Kontakt, ganz gleich ob du stehst oder sitzt. Und nun schau dich langsam und bewusst im Raum um. Zähl doch mal alles auf, was rot ist. Wenn es für dich passt, gerne laut. Lass dir ein wenig Zeit. Und wenn du es nicht schon längst getan hast, dann atme noch einmal tief ein und aus.

Hab einen schönen Tag,

Herzliche Grüße,
Claudia

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Dienstag, 26.05.2020

Hier werden in regelmäßigen Abständen Gedanken, Übungen und Inspirationen Platz finden.

Wenn Sie Lust haben, würde ich mich freuen, wenn Sie von Zeit zu Zeit reinschauen und das eine oder andere mal ausprobieren.

Vielleicht ist auch ein Angebot dabei, was Ihnen zusagt. Dann freue ich mich umso mehr, Ihnen persönlich zu begegnen.

Sehr gerne können Sie diese Infos auch teilen, in dem Sie den Link-Kopieren-Button aktivieren und auf beliebiger Plattform einfügen.

Bis bald,
herzliche Grüße,
Claudia Heberling